Uvala Lakosase
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Kroatien Velebit 29.Sept.-4.Okt. 2014  

Montag 29.September


Habe noch einige Tage frei bekommen und nutze diese für einen Kurztripp ins Velebit-Gebirge. Da ich am Wochenende noch Dienst hatte, geht`s erst heute los. Um 9:30Uhr habe ich alle Klamotten zusammen und mache mich auf nach Kroatien. Über den Loibl und immer auf der Autobahn nach Postojna, weiter nach Rijeka. In der Bucht von Bakar mache ich eine kurze Pause und einige Fotos.

Bakar 1


Bakar 2

Weiter geht die Reise auf der Küstenstraße bis Sveti Juraj. Hier verlasse ich die Küstenstraße und auf kurvenreicher Straße gewinne ich schnell an Höhe. Nach einigen Fotostops wird Oltari erreicht.

nach Oltari

Rechts abgebogen zum Nat. Park Sjeverini Velebit. An der Einfahrtsstraße muss man Eintritt entrichten, um auf einer Schotterpiste zum Parkplatz am Fuße des Zavizan zu kommen.

Schotterstrasse zum NP


Parkplatz im NP

Eigentlich ist es verboten, hier über Nacht zu stehen, aber die nette Dame beim Ticketverkauf hat es durch die Blume "erlaubt". Nur sollte man sehr früh aufstehen, sodass es aussieht, als ob man in der Früh angekommen währe.

Schutzhuette 

Bis zum Sonnenuntergang ist es noch Zeit, also mache ich eine Wanderung zur nahegelegenen Schutzhütte und noch weiter auf einen Gipfel, von dem man eine herrliche Aussicht auf die Inseln Rab, Krk, und Cres hat. Hier verweile ich noch, um Fotos vom Sonnenuntergang zu machen. Kurz zuvor kommt noch Nebel auf und schiebt sich von der Küste den Hängen hoch.

Nebel im NP


Sonnenuntergang im NP

Als die Sonne untergetaucht ist, verschwindet auch der Nebel und ich mache mich auf den Rückweg zum Camper. Am PP steht ein VW Bulli mit einem Pärchen aus der Schweiz. Sie sind eben erst angekommen und wollen über Nacht bleiben, allerdings haben sie Angst vor den Bären. Sie wollen wissen, ob es auf der Hütte eine Schlafgelegenheit gibt. Leider habe ich keine Ahnung davon, also gehen die Zwei zur Hütte hoch. Nach nicht allzulanger Zeit kommen sie zurück und werden doch im Bulli schlafen.

Dienstag 30.September

Früh bin ich auf. Im Camper hat es nur 10Grad und ich dreh die Heizung an. Nach dem Frühstück besteige ich den Gipfel, der sich hinter der Schutzhütte befindet und ist fast 1600 Meter hoch. Oben steht eine verfallene Wetterwarte.

Wetterwarte


Aussicht

Ein wenig umgesehen und wieder hinunter zur Schutzhütte. Weiter dem Wanderweg folgend, erreiche ich um 9:00Uhr bereits den Gipfel, den ich schon gestern erklommen hatte. Wieder einige Fotos geschossen und die Wanderung geht weiter. Meine Richtung führt mich gegen Süden und dieser Wanderweg geht bei uns als Klettersteig durch. Über Felsen und Steilhänge erreiche ich nach mühevollem Aufstieg den 1601 Meter hohen Balinovac.

Aufstieg zum Balinovac


Balinovac

Von hieroben hat man noch eine schönere Aussicht und auch die Insel Pag ist zu sehen. Hier oben bleibe ich eine Stunde und genieße die Aussicht. Danach kommt der Abstieg, und er führt mich einem steilen Geröllhang hinab.

Abstieg 1


Abstieg 2

Mehrmals rutsche ich den Hang hinab und muß höllisch aufpassen, um nicht den Halt zu verlieren. Aber alles geht glatt und ich erreiche den Wald mit einem "normalen" Wanderweg. Weiter führt der Weg durch Buchenwald und auf Almwiesen zurück zum Parkplatz mit den Camper.

Abstieg 3

Es ist inzwischen Mittag vorbei und das schweizer Pärchen verläßt den Platz, um zu den Plitwitza Seen zu fahren. Ich mach mir eine kleinigkeit zum Essen und verlasse gegen 14:00Uhr den Parkplatz. Zurück auf der Schotterpiste erreiche ich die Straße nach Krasno. Hier führt mein Weg mich Richtung Stirovaca. Kurz davor zweigt eine Piste zum Fähranleger nach Rab ab. Diesen folgend, erreiche ich nach 9 Kilometer Velki Alan.

Strasse vom Velki Alan

Hier wollte ich Übernacht bleiben, aber leider wird der Parkplatz an dem ich stehen wollte umgebaut. Es muss hier ziemlich Gewittert haben, denn die Straßen sind in sehr schlechtem Zustand. Alles ausgewaschen und löchrig. Also weiter zur Küste hinab und in Seline checke ich im Camp Pisak ein.

Camp Pisak


Camp Pisak 2

Es stehen einige Camper am Platz, aber es ist noch genügend Platz vorhanden und ich stehe in der ersten Reihe. Auch sind zwei kleine Bäume vor den Camper, sodaß ich die Hängematte aufspannen kann.
Am frühen Abend werfe ich den Griller an und nach dem Essen wird noch vor dem Camper gelesen. Später vertreiben mich die Mücken und auch wird es recht kühl.

Mittwoch 1.Oktober

Erst um 1/2 neun aufstehen. Heute bleibe ich am Campingplatz und schreibe diesen Bericht und faulenze in der Hängematte. Vormittags fahren einige Camper ab und links und rechts ist bis Mittag alles leer. Langsam kommen wieder welche Camper und die erste Reihe füllt sich wieder. Tagsüber ist es Bewölkt und die Sonne kommt nur spärlich durch. Auch Heute wird wieder Gegrillt. Noch lange sitze ich im Freien und lasse den Tag bei einer Flasche Rotwein ausklingen. Heute ist es wärmer und bald verschwinden auch die Gelsen.

Abendessen 


Donnerstag 2.Oktober

Heute ist Tag der Weiterfahrt, hoch ins Velebit-Gebirge. Um 7:00Uhr fängt es an zu regnen. Also bleibe ich vorerst im Bett und lese ein wenig. Gegen 9:00Uhr ist der Regen vorbei und  ich mache mir das Frühstück. Danach  fahrfertig machen und gegen Mittag verlasse ich den Campingplatz und fahre der Küstenstraße folgend nach Jasenice. Kurz danach fährt eine Schotterpiste rechts ab zu dem Drehort eines Winnetou Films.

Winnetou

Der Platz liegt ober dem Zrmanja-Canyon und von hier hat man eine schöne Aussicht auf den Canyon. Nach einigen Fotos und einer kleinen Wanderung führt mich der Weg hoch ins Velebit. Zuerst auf einer Asphaltstraße bis die Autobahn überquert wird, dann auf einer schmalen Piste dem Mali Alan mit 1044Meter entgegen. Unterwegs ein Halt bei einer Kirche, die eben neu renoviert wird.

Kirche am Mali Alan

Weiter führt die Piste durch zahlreichen Kehren, mit wunderbarer Aussicht, steil nach oben. Ich fahre bis zum höchsten Punkt der Straße und mache hier eine Rast. Eigentlich wollte ich hier oben Wandern, aber diese Schilder sollte man ernst nehmen und die markierten Wege nicht verlassen.

Minen

Kurze Zeit später kommen einige Enduros an und fragen, ob die Piste weiter geht. Da ich diese Piste vor 3Jahren, von der anderen Seite (von Lovinac aus) mit der Enduro schon gefahren bin, kenne ich den weiteren Verlauf der Piste und kann ihnen den Weg beschreiben. Auch ich mache mich wieder aif den Weg und fahre einige Kilometer zurück, um dann rechts abzubiegen, um eine andere Piste zurück zu nehmen.

Am Velebit

Diese zieht sich dem Velebit entlang und so komme ich durch Hochtäler und an verlassenen Höfen vorbei gegen Norden. Als die Piste wieder über einen Kamm dem Meer entgegen führt, hat die Bora aufgefrischt, dass der Camper stark wankte und ich ein beklommenes Gefühl bekahm. Die Piste zog sich Kilometer für Kilometer dem Meer entgegen. Auch war diese in schlechtem Zustand, sodass es nur in langsamer Fahrt nach unten ging. Aber auch diese Piste hat ein Ende und so komme ich bei Sibuljina wieder auf die Küstenstraße.

Weg zur Kuestenstrasse

Inzwischen ist es 18:00Uhr geworden und somit Zeit einen Nachtplatz zu finden. In Rovanjska fahre ich zum Hafen, aber so richtig gefällt es mir nicht und so beschließe ich zu der kleinen Bucht bei Zdrilo zu fahren.

Bucht bei Zdrilo

Niemand ist in der Bucht und so parke ich hinter einem Wall aus Felsen und hoffe von der Bora geschützt zu sein. Nach einer kleinen Erkundungsrunde wird zu Abend gegessen. Früh liege ich im Bett, aber es wird eine unruhige Nacht und der Camper beginnt so zu wanken, dass ich um 3:30Uhr den Platz verlasse.

Freitag   3.Oktober

Als ich um 3:30Uhr die Bucht verlassen hatte, führte mich die Suche nach einem ruhigerem Platz nach Posedarje. Außerhalb der Ortschaft findet sich ein Parkplatz, zu dem nur wenig Wind kommt.

PP bei Posedarje

Also Einparken und nochmals ins Bett.
Um 7:00Uhr weckt mich die aufgehende Sonne und ich stehe auf. Hier bleibe ich noch bis 11:00Uhr und Erkunde die Umgebung. Gleich neben dem Parkplatz ist eine Bucht mit Kiesstrand und einer urigen Strandbar, die aber jetzt schon zu hat.

Strandbar

Der Kiesstrand ist recht schön, aber das Wasser ist voller Seegras und hier möchte ich nicht schwimmen gehen. Auf einer kleiner Insel steht eine Kapelle, die über einen Steg zu erreichen ist.

Kapelle auf der Insel

Auch Enten, Schwäne und Reier sind hier. Weiter geht die Fahrt am Meer entlang nach Novigrad, das in einer schönen Bucht liegt und über ihr befindet sich eine Ruine. Zuerst fahre ich zum Camüingplatz am anderen Ende der Stadt, der hat aber schon geschlossen. Also auf zur Burg. Auf steiler Sraße erreiche ich die Ruine und ein kurzer Rundgang und die Fart geht weiter nach Vrkica Stag.

Novigrad


Burg bei Nivigrad

Schon bei der Anfahrt sehe ich einen Kiesstrand und einen Weg dorthin. Durch die Ortschaft gelange ich zu dem schönen Kiesstrand und stelle den Camper nahe am Wasser ab. Raus aus den Klamotten und ins kühle Wasser. Einige Runden geschwommen und in die Sonne zum trocknen, als sich Edith meldet.

Kiesstrand

Sie sind kurz vor Starigrad und wir wollen und treffen. Sie sind zu sechst und Übernachten in einer Pension in Rovanjska. Duschen und ich mache mich auf den Weg zu ihnen.

Erich und Edith

Erich und Edith

Helga und Franz

Helga und Franz

Stefan und Monika

Stefan und Monika


Nach der Begrüßung setzen wir uns auf die Terasse und trinken Kaffee. Den Camper darf ich ober der Pension abstellen und auch über Nacht stehen bleiben.

PP Gasthaus

Nach dem Essen machen wir einen Ausflug nach Zadar und sehen einen kitschig-schönen Sonnenuntergang vom Hafen aus.

am Hafen in Zadar


Sonnenuntergang in Zadar



Auch den Meeresorgeln hören wir zu und daneben beginnt bei einsetzender Dunkelheit, im Boden eingelassene Leuchten mit einem Lichtspiel aus verschiedenen Farben.


Abendstimmung in Zadar

Nach einem Rundgang durch die Altstadt fahren wir zurück zur Unterkunft und sitzen noch bis Mitternacht bei einer Flasche Rotwein auf der Terasse.

Samstag 4.Oktober

Um 8:00Uhr treffen wir uns zum Frühstück.

Fruehstueck 1


Fruestueck 2

Heute fahren Edith, Erich, Monika, Stefan, Helga und Franz weiter nach Trogir und ich fahre nach Hause.

Abschied

Gegen 9:30Uhr verabschieden wir uns und unsere Wege trennen sich an der Autobahnauffahrt,

Autobahn

auf der ich bis Senj bleibe. Weiter verläuft meine Route der Küste entlang nach Rijeka und bei Rupa überquere ich die Grenze nach Slowenien. Auf der Autobahn in Slowenien ist wenig Verkehr und so komme ich zügig voran und bin um 20:00Uhr wieder Zuhause.
Es waren wieder wunderschöne Tage, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat.

Zweimal auf einem Campingplatz übernachtet, dreimal wild Übernachtet.
Gefahren: 1058 Kilometer, wobei viele Schotterkilometer dabei waren.

Wer Fehler findet darf sie behalten

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