Uvala Lakosase
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Kroatien, Montenegro und Bosnien
15.-30.August 2015




 Samstag 15.August
1.Tag
1.Tag 469km
Um 08:00Uhr mache ich mich auf den Weg nach Kroatien.
Regen
Da es stark regnet  führt mich die Strecke "normal" über den Loiblpass und auf der Autobahn nach Laibach. Kurz nach Laibach beim Knoten Zagreb - Koper ist schon der erste Stau.
sTAU
Da ich im Juli diese Strecke fuhr, kenne ich den Grund des Staus. Kurz nach der Mautstelle ist eine Baustelle und bis zu dieser sind es noch einige Kilometer, also Planänderung und durchs Landesinnere. Zuerst die Autobahn Richtung Zagreb, dann abfahren auf die 106 nach Denice um bei Smrika (Brücke nach Insel Krk) auf die Küstenstraße nach Split zu kommen. Auf der Küstenstraße ging es zügig voran und bei Rovanjska legte ich einen Badestop ein. Es hat 39Grad.
38,9Grad
Hier kann man mit dem Camper bis zum Meer fahren und baden.
Badebucht bei Rovanjska
Nach 2Stunden gehts weiter, vorbei an Brovac und auf der Hochebene Bukovica erreichte ich am Abend den Krka Nationalpark. Nahe Kistanje, am Parkplatz vom Manastir (Kloster) Krka, bleibe ich über Nacht.
Anfahrt Krka NP1.Hacht Krka NP



Sonntag 16.August
2.Tag
Fahrt zu den kleinen Krka Wasserfällen 484km

Nach einer ruhigen Nacht verließ ich Zeitig in der Früh den Parkplatz vom Kloster und fuhr nach Roski Slap (kleine Krka Wasserfälle). Hinter einer alten Mühle stellte ich den Camper ab und machte mich auf den Weg zu den Fällen. Mir wurde der Weg nach Skradinki Buk (Krka Wasserfälle) mit ca. 5km beschrieben.
Wanderweg1wANDERWEG kRKA np
Der Krka entlang führte ein schöner Wanderweg. Teils Schotterweg, teils auf Holzstegen und Treppen ging es Bergauf, Bergab um nach 10km bei der Anlegestelle zur Insel Visovac  anzukommen.
Wanderweg Krka NPKarte Krka NP
Hier war auch eine Karte des Krka NP und bis zu den Fällen waren es nochmals 10km. Auch beginnt es zu regnen und somit viel es leicht, umzukehren.
Wanderweg Krka NPWanderweg Krka NP
Nochmal die 10km zurück und komplett durchnässt erreichte ich den Camper. Inzwischen gießt es wie aus Kübeln und so verkroch ich mich im trockenen Camper.
Wanderung Krka NP1
Wanderung im Krka NP

Gegen 16:00Uhr ließ der Regen etwas nach und die Besichtigung der kleinen Fälle konnte starten.
StegSteg
Entlang der Krka führte der Weg zu den Fällen und auf halben Weg zweigten rechts die 517 Stufen zur Ozidana Pecina ab.
Stufen
 Also auf zur Höhle. Es hat wieder angefangen zu Regnen und die Holzstufen waren sehr rutschig. Also aufpassen und bald ist der Höhleneingang erreicht.
HöhleHöhle
Die Höhle selbst ist nicht allzu groß und die Besichtigung auch bald erledigt. Auch die letzten 99Stufen zum Parkplatz steige ich noch auf und blicke zu den Wasserfällen. Danach führt der Weg wieder die steilen Stufen hinunter zu den Wasserfällen.
StegSteg
Über einen Steg erreicht man die andere Seite der Fälle und es regnet noch immer. Jetzt noch einige Fotos, bevor die Kamera "absäuft" und die Fotos unbrauchbar werden.
Regenfälle
Zurück beim Camper wird eine Kleinigkeit gegessen und um 19:00Uhr setzte ich meine Reise fort.
zu den Krka Fällen
Fahrt von den oberen zu den unteren Krka Wasserfällen 504km

Nach ca. 20km wird Skradin, an den unteren Fällen erreicht und an der Krka gibt es einen Parkplatz, auch für Womos.
PP Skradin
Parken und noch eine kleine Runde im Ort gedreht bevor es ins Bett geht.


Montag 17.August
3.Tag
Fahrt nach Trogir 596km

Es regnet wie aus Kübeln. Ich überlege zum Aufbruch, aber die Skradinki Buk möchte ich gerne sehen.
Regen Krka
Also zur Kassa der Ausflugsboote und Infos holen. Jede Stunde fährt ein Boot zu den Wasserfällen, aber ein 4km langer Radweg führt entlang der Krka bis zu den Fällen. Also mit dem Boot, dem Rad oder Wandern?
WegWEG
Um 11:00Uhr hört es auf zu regnen und Sonne kommt durch die Wolkendecke. Nachdem der Radweg sicherlich nass ist entscheide ich mich zu einer Wanderung. Bald ist alles eingepackt und es geht los.
Wanderung Krka NP2
Weg zu den Krka Wasserfällen

Entlang der Hauptstraße und nach 1km links ab auf den Radweg. Ein schöner Schotterweg und er verläuft eben entlang der Krka. Es gibt Streckenabschnitte durch den Wald, aber auch Abschnitte, an denen es am Wegrand steil zum Wasser ab geht.
wegKARTE np kRKA  
Bald werden die
Skradinki Buk erreicht und nachdem ich 100Kuna bezahlt habe, geht`s zu den Fällen. Über einen Steg, auf dem viele Leute sind und kaum Platz zum Fotografieren ist, kommt man zu  den ersten Fällen.
sTEG
Über Wurzelwerk steige ich zur Absperrung, um einige brauchbare Fotos zu bekommen (ohne dass ständig irgendjemand ins Bild rennt).
Krka1Krka2
Die Wege führen zu den einzelnen Fällen und zwischendurch erinnern mich diese Wege an die Plitwitze Seen mit den Holzstegen zwischen den Wasserläufen. Nach vielen umhergehen und Fotos machen gehe ich zurück zum Eingang.
Baden in Krka NP1bADEN IM kRKA 2
Hier kann man vor den Wasserfall baden und es sind auch sehr viele Leute im Wasser. Nebenan sind Snackbars und Souvenirstände on mass.
kRKA3
Nach kurzem Rundgang wandere ich wieder zurück zum Camper.
Bald Fahre ich weiter durchs Land und bei Sibenik komme ich wieder auf die Küstenstraße, der ich bis Trogir folge.
Am Ortsanfang findet sich ein Privater Parkplatz, auf dem ich für 100Kuna über Nacht stehen kann.
Trogir
Meine Besichtigungstour in Trogir.
Nach dem Abstellen vom Camper geht's in die Stadt. Unweit des Parkplatzes führt eine kleine Brüche direkt in die Altstadt, die sich auf einer Insel befindet.
Trogir6Trogir7
Durch schmale Gassen erreicht man die Promenade.
Trogir1Trogir2
Hier ist alles auf Tourismus ausgerichtet und natürlich sind auch viele da. Ich besichtige die Burganlage und schlendere durch viele Gassen.
Trogir KircheTrogir essen
 Am Hafen findet sich ein Restaurant, wo ich sehr gut zu Abendesse.
Trogir Hafen1Trogir Hafen 2
Nach dem Essen geht's noch eine Runde um Trogir und danach führt der Rückweg durch einen Markt, der an den von Tarvis erinnert.


Dienstag 18.August
Makarska
Zwischenstation in Makarska

Um 9:00Uhr verlasse ich den Parkplatz um auf der Küstenstraße weiter zu fahren. Split durchfahre ich und mein nächster Halt ist Omis. Auch hier ist alles Voll. Auf der Zufahrtsstraße staut es schon lange vor dem Ort und die Campingplätze sind überfüllt. Also biege ich in Omis links ab und fahre steil Bergauf nach Gata.
Omis 1Omis2
Ich beschließe einen Teil des Flusses Cetina (es war geplant, diesen mit dem Kanu zu befahren)zu umfahren. Durch kleine Siedlungen und Ortschaften führt die schmale Straße nach Kostanje.
Omis3Omis 4
Kurz danach führt eine schmale Brücke über den Cetina und auf dieser Seite sind viele Rafting und Kajak Stationen. Entlang des Flusses führt die Straße wieder zurück nach Omis. Eigentlich wäre eine Kanutour nicht gerade Interessant gewesen. Der Fluss fließt ruhig durch die Landschaft und erst nach etlichen Kilometern fängt es an, Interessant zu werden. Aber hierher kommt man mit dem Kanu sowieso nicht. Wieder zurück in Omis stehe ich im Stau. Es geht nur schleppend voran, aber dann ist es geschafft und ich habe freie Fahrt auf der Straße nach Süden.
Omis5
Mein nächster Halt ist Makarska. Am Ortsanfang findet sich ein Parkplatz für den Camper. 3Stunden für 60Kuna sind nicht gerade wenig, aber mit 6Meter länge findet sich schwer ein Platz zum Stehen. Er ist nahe der Promenade und so sparziere ich entlang dem Meer in die Altstadt.
Markaska1Makarska2
Der Strand ist überfüllt und an der Promenade herrscht reges Treiben. Zuerst dachte ich 3Stunden sind zu wenig, aber bei den Gedränge reicht es.
Makarska3Makarska4
Der Ort mag ja in der Nachsaison sehr schön sein, aber in der Hauptsaison will ich hier nur weg.
Makarska5Makarska6
Am Rückweg mache ich noch in einer Konoba halt, um eine Kleinigkeit zu essen, danach mache ich mich auf den Weg nach Dubrovnik.
Dobrovnik
Fahrt nach Dubrovnik 853km

Gegen 19:00Uhr erreiche ich Cavtat, eine Ortschaft 6km nach Dubrovnik.
Cavcat1Cavcat2
Im Internet habe ich den Campingplatz Kupari gefunden. Er ist nicht besonders, aber er ist nicht überfüllt und hat nur 2 Toilettanlagen, die offen sind.
Kupari4Kupari1
Auch gibt es weder Einkaufsmöglichkeit noch ein Restaurant am Platz. Das Restaurant und das Geschäft sind sicherlich schon einige Zeit zu.
Kupari2Kupari3
Aber der Bus nach Dubrovnik fährt vor dem Platz ab und die Dame an der Rezeption ist sehr hilfsbereit und nett.
Kupari 1
Also bleibe ich die Nächsten drei Nächte hier. Schnell ist ein Platz unter dichten Blätterdach der alten Bäume gefunden und der Camper geparkt.


Mittwoch 19.August
Dubrovnik
Busfahrt nach Dubrovnik

Heute will ich nach Dubrovnik. Zuerst den Strom anschließen und ....es tut sich nichts. Bei dem dichten Blattwerk halten meine Batterien keine drei Tage. Also Fehlersuche. Nach gut einer Stunde findet sich der Fehler und die Batterien werden wieder geladen. Jetzt auf zum Bus, der 25Minuten Verspätung hat. Die Fahrt geht recht zügig von dannen und da ich nicht weiß wo ich aussteigen muss, fahre ich eine Haltestelle zu weit.
Dubrovnik1
So bekomme ich auch das andere Dubrovnik zusehen. Nach einem Fußmarsch erreiche ich aber gegen Mittag die Altstadt von Dubrovnik.
Dubrovnik2Dubrovnik3
Durch eines der Tore erreiche ich einen belebten Platz, und schlendere durch die engen Gassen von Dubrovnik.
Nahe der Stadtmauer sind Karten angebracht, die die Einschläge der Bomben im Krieg anzeigen.
Karte1  Karte2
 Einige Kirchen werden Besichtigt und bald begebe ich mich auf die Stadtmauer.
Dubrovnik7
100Kuna sind zu bezahlen, damit man auf die Festungsmauer kommt. Trotz allem sind viele Leute hier und wen man einige Fotos macht und alles Ansehen will, benötigt man zwei Stunden, um einmal um die Altstadt zu kommen.
Dubrovnik4Dubrovnik5
Viele Fotos und Eindrücke später steige ich wieder herunter und gehe zum Hafen ein Bier trinken. Immer nur Mineralwasser ist auf Dauer auch nichts. Im Hafen ist viel los und dem Treiben sehe ich noch einige Zeit zu.
Dubrovnik6   Dubrovnik6
Gegen 17:00UHr zieht ein Gewitter auf und ich möchte noch Fort Lovrjenac besuchen. Durch Sv.Spas verlasse ich die Altstadt und komme so zum Fort. Über steile Stufen erreicht man das Fort.
Dubrovnik8
Es ist nichts Besonderes am Fort Lovrjenac, einige Kanonen, Räume im Fort die teils als Lager dienen und eine Aussicht zu der Altstadt Dubrovniks. Bald verlasse ich das Fort und suche "meine" Buslinie zurück zum Camp. Einer steilen Steintreppe folgend erreiche ich die Hauptstraße und "mein" Bus steht gerade im Stau vor mir. Also schnell zur nächsten Haltestelle und geraden noch vor dem Regen erreiche ich diese. Es sind schon viele Leute hier, und ob der Bus alle mitnimmt ist fraglich. Auch hat jetzt der Regen voll eingesetzt. Aber alle werden in den Bus gepfercht und so geht die Fahrt zurück zum Camp.
Camp Kupari1
Da ich bein Camper die Dachluke offen hatte und der Regen sehr stark war, ist mein Bett ein wenig nass geworden. Mit dem Föhn trockne ich die Matratze und bald ist alles wieder trocken. Inzwischen hat der Regen aufgehört. So kann ich noch im Freien mein Abendessen machen und genießen.


Donnerstag  20.August
Cavtat
Besichtigung von Cavtat

Heute ist Ruhetag angesagt. Lange Frühstücken
und einige Sachen im Camper erledigen, dann Lesen und Bericht schreiben. Abends noch eine lange Besichtigungstour durch und um Cavtat. Zuerst rechts von Cavtat, entlang des Meeres zu einer schönen Bucht. Von weitem sieht man die Hotelburgen, aber von der Nähe sind diese nur Ruinen und Verfallen.
Cavtat1Cavcat
Cavtat3
Cavtat4Cavtat5
In der ganzen Bucht sind vier Hotelanlagen, die vor sich hin Rotten und Verfallen. Nachdem ich alles Besichtigt habe, gehe ich zurück, um die andere Seite von Cavtat zu sehen. Hier wird fleißig gebaut und hergerichtet.
Cavtat7Cavtat8
Cavtat
Entlang der Promenade sind Bars und Restaurants, Vermietung von Booten. Auf dem Rückweg nehme ich noch ein Weißbrot mit und am Campingplatz angekommen wird Abendessen gemacht.


Freitag 21.August
Kotor
Fahrt nach Kotor - Montenegro 976km

Tag der Weiterfahrt. Alles reinigen und einpacken, WC und Brauchwasser entsorgen, Frischwasser auffüllen, danach noch Duschen und bezahlen. Um 1/2 11Uhr ist alles erledigt und ich fahre los. Entlang der Küste ist viel Verkehr und so komme ich nur mühsam voran. Vorbei an Campingplätzen, die alle voll sind, komme ich zur Grenze nach Montenegro.
grenze
Auf meiner Seite verläuft die Einreiße ohne lange Wartezeit, aber bei der Einreiße nach Kroatien wird streng kontrolliert und es hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Also hier fahre ich sicher nicht zurück. Ich bin in Montenegro, zum ersten Mal. Mal sehen was mich erwartet?
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Die erste Stadt ist Herceg Novi. Viel Verkehr und sie zieht sich in die Länge. Weiter umfahre ich die Bucht von Kotor und bleibe immer wieder stehen, um Fotos zu schießen. Vor Risan halte ich bei einer Höhle und gehe hinein.
höhle1höhle2
Sie muss bei starken Regen voll Wasser sein, da der Boden sehr abgeschliffen ist. Also verlasse ich die Höhle wieder, denn in den vergangenen Tagen hat es geregnet und ich habe keine Lust bei Hochwasser hier drinnen zu sein. Weiter geht die Fahrt entlang der Bucht und bei einem kleinen Parkplatz mache ich eine Badepause.
pause
Das Wasser ist herrlich und so bleibe ich einige Zeit im Meer. So braucht es lange, bis ich Kotor erreiche. Nahe der Stadtmauer stelle ich den Camper auf einem Parkplatz ab. Ich will heute noch auf die Festung Sveti Ivan, hoch über Kotor. Also schnell den Rucksack (Kamera, Regenjacke, Mineralwasser) gepackt und die Wanderschuhe an und schon bin ich unterwegs.
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Vorbei an der Stadtmauer führt der Weg zuerst zum Nord Tor von Kotor, dann 3Euro ärmer hinauf zur Burg. Der Aufstieg ist sehr anstrengend, da entlang des Weges Steinstufen sind und daneben der Weg sehr desolat ist. Immer wieder kommt jemand entgegen und man muss die Stufen verlassen und über die Steine steigen.

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Auf halber Höhe befindet sich die Kirche Gospa od Zdravlja. Eine kurze Besichtigung und weiter zur Festung. Nach 50min stehe ich im Hof der Festung. Der Ausblick ist grandios.
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Man überblickt ganz Kotor und auch einen Großteil der Bucht. Nach ausgiebiger Besichtigung mache ich mich auf den Abstieg.
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 Auch zieht ein Gewitter von den Bergen her und bei Regen ist der Abstieg sicherlich nicht einfach, da sicherlich die Stufen und Steinwege sehr rutschig sind. Gerade als ich unten bin, gießt es schon und als ich beim Camper ankomme bin ich durch nass. Im Camper warte ich den Regen ab und nach einer Stunde ist alles vorbei.
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Jetzt noch die Altstadt besichtigen und eine Kleinigkeit Essen. Es ist eine schöne Altstadt, mit vielen engen Gassen und Kirchen.
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 Auch sind die Lokale und Geschäfte mehr versteckt und verschandeln so nicht das Stadtbild. Noch lange bleibe in der Altstadt und sehe mir vieles an. Auch gehe ich entlang des Meeres zur andern Seite der Stadt und vorbei an einem leerstehenden und heruntergekommenen Hotel und so finde ich auch einen Platz für die Nacht.
Gegen 22:00Uhr kehre ich zum Parkplatz zurück und fahre zu einem freien Busparkplatz, um über Nacht zu stehen. 3Euro je Stunde sind mir für die Nacht zu viel.
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  Samstag.22August
Lovcen
Kotor zum NP Lovcen 1050km

Am Busparkplatz verbringe ich eine ruhige Nacht und morgens regnet es wieder. Ich bleibe im Bett und lese. Um 10Uhr hat der Regen aufgehört und mein Weg führt mich heute zum NP Lovcen. Südlich verlasse ich Kotor und fahre eine kurvenreiche Straße hoch über Kotor.
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Die Straße ist so schmal, dass bei Gegenverkehr einer anhalten und ganz an den Rand fahren muss. 
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Die Aussicht ist überwältigend und ich bleibe immer wieder stehen, um Fotos zu machen. Immer höher führt die Straße, eine Seitenstraße führt zu einem alten Fort, das ich besichtige.
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Danach wieder zurück auf die Straße und weiter Bergauf. Dann bin ich oben und über eine tiefe Schlucht führt direkt neben der Straße eine Flying Fox in schwindelnder Höhe an mir vorbei. Nachdem ich mir die Flying Fox angesehen habe, mein Entschluss, für mich ist das nichts. Also weiter nach Cetinje und rechts ab in den Lovcen NP.
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lovcen6lovcen 8
Die Straße führt hinauf auf 1560 Meter und
auf dem Gipfel Jezerski Vrh steht das Njegos Mausoleum des kroatischen Bildhauers Ivan Mestrovic, das in den 70er Jahren erbaut wurde.
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Petrovic Njegoc ließ auf dem Gipfel 1845 eine Grabkapelle errichten. Erst einige Jahre nach seinem Tod wurde Njegos 1854 dort beigesetzt.
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Den Gipfel erreicht man entweder durch einen Tunnel oder auf einem steilen Weg. Ich nehme hinauf den Weg und, da es zu regnen begonnen hat, herunter den Tunnel.
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Bald verlasse ich den Gipfel und suche einen ruhigen Parkplatz unterhalb des Gipfels. Es regnet in Strömen und ich warte den stärksten Regen ab.

 Ich verlasse den Lovcen NP in Richtung Kotor und fahre durchs Hinterland Bosnien entgegen. Über Resna, Grab, Tresnjevo und Grahovo findet sich kurz vor der bosnischen Grenze ein Platz zum Übernachten.
Bosnien
 Lovcen zur Grenze nach Bosnien 1125km

Für diese 75km habe ich ca. 3Stunden benötigt. Die Straße ist nur einspurig, hat viele Schlaglöcher und mit 40km/h ist man zu schnell unterwegs.
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Um 20:30Uhr ist es bereits Dunkel und ich verkrieche mich in mein Bett.
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Sonntag 23.August
Mostar
Grenze nach Mostar 1273km

Nachdem ich gestern sehr früh ins Bett bin, stehe ich um 1/2 sieben auf und dusche erstmal. Danach stelle ich den Camper in die Sonne (in der Nacht hatte es 10Grad im Camper) und mache Frühstück.
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Nach wenigen Kilometern erreiche ich die Grenze Montenegro-Bosnien.
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Der Übertritt geht rasch von sich (außer, das sich der Grenzer beschwerte, weil ich einen Meter über die Haltelinie gefahren bin)und weiter führt mich mein Weg durch ein weites Tal, durch Fojnica und Nevesinje, über hügeliges Gelände, Mostar entgegen.
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Etwa um 11Uhr treffe ich in Mostar ein und finde einen Parkplatz nahe der Brücke. Es werden 5Euro je Stunde verrechnet. Nachdem ich aber nicht zu lange bleiben möchte, und der Platz auch Bewacht ist, ist es O.K.
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Wenige Schritte und ich stehe auf der berühmten Brücke.
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Es sind gerade Brückenspringer auf der Brücke und ich gehe schnell zu einem, unter der Brücke gelegenen Platz, um diese Springer zu sehen.
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Danach schlendere ich noch durch diverse Gassen mit Souvenirläden und trinke in einem Gastgarten einen Kaffee. Auch sehe ich die weitere Stadt an um nach 4Std Mostar wieder zu verlassen.
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 Mostar ist eine schöne Stadt, leider ist alles auf Tourismus aufgebaut.
mostar camp
zum Campingplatz 1284km

Ca. 12km weiter in Blagaj fahre ich auf einen kleinen Campingplatz Autocamp Blagaj

(N 43°15`501 E 17°52800) und bleibe eine Nacht.
Mostar Camp1Mostar Camp2
Der Campingplatz liegt an einem Fluss, in den man Baden und Kanu fahren kann. In der Nacht bellen einige Hunde in der Umgebung und gegen Morgen wird man von einem Hahn geweckt (obwohl es noch dunkel ist).


Montag 24.August
marina
Mostar nach Marina 1550km

Gleich nach dem Frühstück verlasse ich den Campingplatz und nehme die E73 nach Capljina.
marina1marina2
Unterwegs besuche ich Pocitelj. Eine Burganlage und eine Mosche kann man hier Besichtigen. Die Befestigungsanlage ist weitläufig und führt in luftiger Höhe um die ganze Altstadt.
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Einige Türme erklimme ich und schlendere an den Souvenirläden vorbei zur Mosche. Aber 15Euro für die Besichtigung sind mir zu viel und so verlasse ich Pocitelj und fahre weiter durch Bosnien.
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Zuerst nach Capljina und weiter auf einer einspurigen, schlechten Straße nach Hutovo. Hier wird die Straße besser und bei Neum erreiche ich wieder die Küste.
marina14marina15
An der Grenze zu Kroatien ist 3km Stau, bei dem ich aber trotz allem die Grenze in 25Minuten passiere. Im Neretva Delta wird noch Obst und Schnaps eingekauft und dann zügig entlang der Küstenstraße nach Norden. Irgendwo an der Küste möchte ich einige Tage auf einem Campingplatz. Aber alle sind Überfüllt oder zu weit weg vom Meer. Nach Omis mache ich Rast und gehe Baden. Der Parkplatz liegt direkt am Meer und ein schöner Sandstrand mit Duschen ist hier. Nach einer Weile setze ich meine Fahrt fort und in Split besuche ich den Interspar, um meine Vorräte aufzufüllen.

marina16marina5An Trogir vorbei erreiche ich Marina und fahre in den Hafen. Direkt am Wasser findet sich ein Parkplatz und ein wenig weiter auch ein Restaurant. Hier will ich Abendessen und wenn möglich auch über Nacht bleiben.
marina6marina10
Nach dem Essen sparziere ich noch durch den kleinen Ort und sehe erst jetzt, dass an der Zufahrt, eine gut getarnte "no Camper" Tafel steht. Allerdings ist diese rot und so in Busch versteckt, das man diese beim Einfahren nicht sieht. Mit gemischtem Gefühl geht`s zurück zum Camper, soll ich bleiben oder nicht.
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Bis 22:00Uhr kommt keiner, dem der Camper stört. Also bleibe ich über Nacht stehen.


Dienstag  25.August
nach Primosten
Marina nach Primosten 1627km

Sechs Uhr. Ich werde wach und nach einer Katzenwäsche verlasse ich den Parkplatz, um an der Küste einen Campingplatz zu finden.
Primosten1
Bald ist ein Campingplatz nahe Primosten gefunden, aber der hat noch zu.
Primosten2Primosten3
Also einen PP nahe dem Meer und schnell eine Runde schwimmen und Frühstücken. Um 8:00Uhr treffe ich beim Campingplatz Adriatic ein und finde auch einen brauchbaren Platz. Camper abstellen und Urlauben. Den Tag verbringe ich mit schwimmen, In der Hängematte lesen und es mir gut gehen lassen.
Primosten2
Abends sitze ich noch lange im Kerzenschein vor den Camper und genieße die Atmosphäre.


Mittwoch 26.August
Primosten Radtour
Radtour nach Primosten

Länger schlafen und genüsslich Frühstücken. Danach im Meer plantschen und in der Hängematte nichts tun.
Primosten 6
Gegen Mittag bekomme ich Besuch von einem Eichhörnchen. Es kommt ganz nahe und bettelt um Futter.  So verbringe ich den Tag, bis um 17:00Uhr. Jetzt mit dem Fahrrad nach Primosten. Die 3km sind in zehn Minuten gepackt und das Fahrrad an eine Laterne "gekettet".
primosten 21primosten 20
Primostens Altstadt liegt auf einer Insel und ein Weg führt ganz herum. Durch die engen Gassen schlendere ich eine Weile, bis es Zeit für`s Abendessen wird.
Primosten5
In einer Konoba direkt am Meer setze ich mich, gerade noch rechtzeitig, um den Sonnenuntergang im Meer zu knipsen.
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Nach dem Essen geht`s noch entlang des Strandes und noch eine Runde um die Altstadt, bevor ich wieder zurück ins Camp radle.

Am Campingplatz angekommen gehe ich noch ein wenig ins Meer und es ist nach der Radlerei einfach herrlich in dunklem Meer zu schwimmen. Es ist schon nach 22:00 Uhr als ich vom Duschen komme und bei einem kühlen Getränk lasse ich den Tag ausklingen.


Donnerstag 27.August
murter
Primosten nach Insel Murter 1627km

Heute will ich weiter uns schnell sind die Sachen gepackt. Mir ist dieser Campingplatz zu eng. Eine Parzelle an der Nächsten und diese sind sehr schmal, sodass man fast am Tisch vom Nachbarn sitzt. Ach sind die Holländer eingefallen und der Platz geht fast über. Auch einen neuen Nachbar mit einem Hund, der sehr viel bellt, habe ich bekommen. Also nichts wie weg.

Nach dem Einpacken noch eine Runde im Meer schwimmen und um 10:00Uhr verlasse ich Camping Adriatic Richtung Norden. Auch ist der Platz alles andere als günstig. Durch Sibenik fahre ich Richtung Zadar. Ein Abzweig führt auf die Insel Murter, da soll es schön sein. Also Blinker setzen und abbiegen. Zuerst fahre ich einen Campingplatz an, der aber für meinen Camper zu klein ist. dann in den Ort Murter.
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Am Hafen findet sich ein Parkplatz und ich gehe in die Stadt.
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Entlang des Hafens und durch diverse kleine Gassen erreiche ich den öffentlichen Strand. Eigentlich nur betonierte Blattformen mit zwischendurch etwas Kies.
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Nicht wirklich zum Verweilen. Zurück in der Stadt sehe ich mich noch am Markt und bei den Souvenirsständen um, um dann bald zurück zum Camper zu gehen. es ist auch sehr Heiß und ich will zu einem Campingplatz.
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Nach 4km sichte ich Jezera Village und checke ein. Nahe dem Kiesstrand und dem Restaurant findet sich ein Platz, der eben und teils im Schatten ist. Auch ist hier nicht Parzellier und so hat jeder genug Platz zur Verfügung.
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Schnell ist der Camper in der Waage und Sessel mit Tisch an seinem Platz vor dem Camper. Auch für die Hängematte stehen im richtigen Abstand zwei Bäume. Jetzt schnell ins Wasser und mich abkühlen. Dann mit Sicht auf`s Meer ein kühles Getränk genießen und so verbringe ich den restlichen Tag. Am Abend gibt es eine Aufführung im nahen Restaurant und die Musik spielt sehr,sehr laut. Bis 10:30Uhr dauert diese und dann ist Ruhe.
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Im Kerzenschein sitze ich noch lange vor dem Camper und lese.


 Freitag 28.August
Radtour Insel Murter
Radtour auf Murter

Ausschlafen und dann zum Bäcker frische Brötchen holen. Auch meine erste Kronenzeitung bekomme ich hier. Zeitung lesen und gemütlich Kaffeetrinken, so verbringe ich den halben Vormittag. Mit Schwimmen und lesen  geht's weiter. Ein wenig den Campingplatz erkunden und so vergeht der Tag. Abends fahre ich in die Stadt Murter. Der Küste entlang verläuft eine schmale Straße und auch ist kein Verkehr. Bis in die Stadt sind es 8km und auf halber Strecke befindet sich ein Campingplatz. Es gibt nur ein Waschhäuschen und einige Waschbecken im Freien. Auch stehen die Zelte und Womos kreuz und quer. Weiter entlang des Meeres kommen Apartmenthäuser und kleine Stege im Meer. In Murter fahre ich noch einige Runden, aber es gibt nicht wirklich was zu sehen. Nach einer Stunde fahre ich wieder zurück zum Campingplatz. Noch eine Runde im Meer schwimmen und es wird Zeit für`s Abendessen.


Samstag 29.August
Biograd
Insel Murter nach Biograd 1777km

Abreise vom Campingplatz. Wasser und WC entsorgen und danach fahre ich zum Naturpark Vransko Jezero bei Pakostane. Der Vrana See erstreckt sich parallel zur Küste und ist stellenweise weniger als einen Kilometer vom Meer entfernt. Der See ist eine mit Süßwasser gefüllte Karst-Doline. Hier soll es einen kleinen, urigen Campingplatz geben. Ein Freund fährt gerne hierhin. Leider findet sich der Campingplatz nicht. So fahre ich nach Pakostane und parke nahe dem Strand.
pako1pako2

Zuerst ein Eis essen und entlang der Promenade sparzieren und ein kühles Getränk in einem der schattigen Konoba's.
pako3pako4
Dann noch eine kurze Besichtigung von Pakostane und ein wenig im Meer schwimmen. Am frühen Abend setze ich meine Fahrt fort und komme vorbei an Podlug, Smilcici und Posedarje nach Maslenica.
pako5
Im Ort finde ich keinen geeigneten Platz zum Übernachten, also fahre ich in die Wildnis.
murter28murter29
 Nahe der "54" findet sich ein Schotterweg (
44°13'45.0"N 15°32'57.1"E) und nach kurzer Fahrt ist ein geeigneter Platz gefunden. Da es schon sehr spät ist, noch einen Radler und dann schnell Duschen und ab ins Reich der Träume.

Sonntag 30.August
Heimreise
Pakostane nach Heimat 2241km

Nach einer ruhigen Nacht, weckt mich die Sonne und nach einem ausgiebigen Frühstück fahre ich entlang der Küste nach Slowenien. Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle und nahe der Grenze zu Slowenien mache ich noch eine Pause, um dann bis nach Hause durchzufahren. Am frühen Abend bin ich dann zu Hause.
Gefahrene Kilometer 2241.
Ich habe 15mal im Camper geschlafen, davon 8mal auf Campingplätzen.
 
 
 
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